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Gewalt darf keinen Platz in unserer Stadt haben! Hass und Hetze sind keine Antworten auf Gewalt!

Den brutalen Angriff auf einen Schüler hier in Frankfurt (Oder) verurteile ich zutiefst. Mein tiefes Mitgefühl ist bei dem betroffenen Jugendlichen und seiner Familie. Ich wünsche ihm viel Kraft diese Tat zu verarbeiten. Klar ist: Gewalt ist durch nichts zu rechtfertigen und muss konsequent verfolgt werden.

Gleichzeitig verurteile ich, wie diese Gewalttat nun politisch instrumentalisiert wird. Die von der AfD geplante „Kundgebung gegen Migrantengewalt“ diskriminiert und stigmatisiert pauschal eine ganze Gruppe von Menschen. Das macht unsere Stadt nicht sicherer. Hass und Hetze sind keine Antworten auf Gewalt. Sie spalten unsere Gesellschaft nur noch weiter.

Die AfD sucht mal wieder nach einfachen Antworten. Statt Hass und Symbolpolitik brauchen wir echte, nachhaltige Lösungen, die an den Ursachen ansetzen. Dazu gehört:

  • Jugendsozialarbeit und psychologischen Unterstützung in Schulen stärken. Viele Jugendliche haben mit extremen Belastungen zu kämpfen. Die Wartezeiten für psychologische Hilfe sind zu lang.
  • Prävention stärken: Durch Sensibilisierungs- und Anti-Mobbing-Programme in Schulen
  • Angebote wie Selbstverteidigungskurse stärken. Das hilft zum einen um Emotionen besser zu regulieren, zum anderen auch um sich selbst vor Angriffen zu verteidigen.
  • Sichere und kostengünstige Rückzugsorte für Jugendliche schaffen, z.B. in Jugendclubs, Sportvereinen und Kulturprojekten. Denn Gewalt entsteht oft dort, wo Perspektiven und sinnvolle Freizeitangebote fehlen.

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