Buslinie 983 erhalten: Bevorstehende Kürzung und Einstellung der Linie muss verhindert werden!
Die Zeit drängt! Die Buslinie 983 droht eingestellt zu werden. Im März hat die Stadtverordnetenversammlung auf Antrag der CDU beschlossen, dass der Takt ab Juli 2026 zuerst halbiert und dann zum Ende des Jahres eingestellt werden soll, falls sich keine Lösung zur Finanzierung findet. Derzeit beteiligt sich nur die deutsche Seite der Doppelstadt an den Kosten der Linie.
Kürzungen oder gar die Einstellung wären ein massiver Rückschritt für die Mobilitätswende und die grenzüberschreitende Identität unserer Region.
Die geplanten Kürzungen treffen vor allem diejenigen, die auf einen verlässlichen öffentlichen Nahverkehr angewiesen sind: Kinder, Jugendliche, Studierende, Rentner:innen. Wer hier am ÖPNV spart, bestraft alle, die kein eigenes Auto besitzen. Das ist sozial ungerecht.
Wenn Pendler:innen auf das Auto ausweichen, bedeutet das: mehr CO₂-Emissionen, mehr Verkehr, zum Beispiel auf der Stadtbrücke, die bereits jetzt an ihre Kapazitätsgrenzen stößt. Ich finde: Wir brauchen eine Mobilitätswende, keinen Mobilitätsabbau.
Die Linie 983 ist weit mehr als nur ein Transportmittel. Sie ist ein Symbol für ein gelebtes Europa und für eine funktionierende Doppelstadt. Die Linie 983 ist das Rückgrat der grenzüberschreitenden Mobilität, die wir für eine starke, europäische Region brauchen.
Anstatt die Linie 983 zu streichen, muss die Stadt die Weichen für eine zukunftsfähige Infrastruktur stellen. Perspektivisch sollten wir den Bau einer grenzüberschreitenden Straßenbahn prüfen. Das wäre ein echtes Zeichen für eine moderne, vernetzte Doppelstadt und ein starkes Signal für ein integriertes Europa.
